Erasmusprogramm Investitionsbank Sachsen-Anhalt

 

Teilnehmer des Erfahrungsaustausch

 

Frau Haensch, unsere Schulleiterin und Herr Lehmann unser Schulsozialarbeiter weilten vom 04. November bis 08.November 2019
in Belgien zur Hospitation in verschiedenen Schulformen. Mit vielen positven Eindrücken im Gepäck kamen sie zurück.
Am 20. Februar 2020 trafen sie sich in der Investitionsbank Sachsen-Anhalt zum Erfahrungsaustausch mit weiteren Teilnehmern des Erasmusprojektes.

 

Die Investitionsbank Sachsen-Anhalt schreibt:

„Migration  ist  nur  erfolgreich,  wenn  Integration  gelingt.“,  sagt  Schulleiterin  Doreen 
Haensch   von   der   „Johannes   Gutenberg“   Grundschule   in   Wolmirstedt   heute   bei   einem 
Erfahrungstreffen des Erasmus+ Projektes in der Investitionsbank Sachsen-Anhalt (IB). Bei dem 
Treffen  haben  sich  Schulleiter  und  Schulsozialarbeiter  zusammengefunden,  um  sich  über  ihre 
ersten    Erfahrungen    im    Zuge    der    Hospitationen    an    einer    ausländischen    Partnerschule 
auszutauschen.  
 
Die  Chancen  und  Erwartungshaltung,  die  die  Schulvertreter  mit  dem  Austausch  durch  das 
Programm Erasmus+ verbinden, sind groß. Es geht um das Stärken der beruflichen Kompetenzen 
von   Lehrkräften   und   Schulleitung,   das   Erhöhen   der   Teilhabechancen   von   Migranten,   das 
Entwickeln     individueller     Förderangebote     für     Migranten     sowie     das     Senken     der 
Schulabbrecherquote.  All  dies  waren  wichtige  Gründe  für  eine  Bewerbung  gewesen.  Rund  14,8 
Milliarden  Euro  stehen  für  Erasmus+  in  der  aktuellen  Förderperiode  2014-  2020  bereit.  Davon 
waren  es  im  Jahr  2020  allein  55  Millionen  Euro  für  Fortbildungen  und  Partnerschaftsprojekte 
deutscher Antragsteller.  
 
Doreen Haensch ist der Einstieg in das Erasmus+ Programm über das Projekt der Investitionsbank 
Sachsen-Anhalt leichter gefallen. „Um neue pädagogische Wege zu gehen, braucht es Akzeptanz, 
Toleranz  und  Weltoffenheit.  Nur  so  gelingt  Migration  respektvoll.  An  dieser  Stelle  hat  uns  die 
Investitionsbank den Weg zu den Fördergeldern geebnet und uns eine wichtige Hilfestellung bei 
der Beantragung und Vermittlung zu europäischen Partnern gegeben.“, erklärt Haensch. 
 
Die Gutenberg-Grundschule ist eine von drei ausgewählten Schulen, die zwei Mitarbeiter zu einer 
Unterrichtshospitation für je eine Woche ins Ausland entsenden. Jede Schule kann diese Chance 
zwei  Mal  innerhalb  der  24-monatigen  Projektlaufzeit  nutzen.  Als  Partnereinrichtungen  wurden 
Schulen  in  Dänemark,  Schweden  und  Belgien  ausgewählt,  da  diese  über  eine  besonders 
langjährige Erfahrung in der sehr guten Integration von Migranten verfügen. Mit den Fördergeldern 
werden die Unterkunft und die Fahrtkosten für die Hospitation finanziert.  
 
Sabine  Eling-Saalmann,  Leiterin  der  EU  Service-Agentur  der  Investitionsbank  Sachsen-Anhalt 
betont noch einmal: „Europa entwickelt sich stetig weiter – sei es in der Wirtschaft, bei globalen 
Themen,  in  der  Arbeitswelt  und  in  der  Bildung.  Entscheidend  ist  dafür  eine  enge  europäische 
Zusammenarbeit.  Nachhaltige  Impulse  setzt  dabei  seit  Jahren  die  Förderpolitik  der  EU.  Dies 
geschieht auf regionaler Ebene aber vor allem auch länderübergreifend. Ein erfolgreiches Beispiel 
ist Erasmus+. Das Förderprogramm Erasmus+ bietet viele Chancen. Die Türen der EU Service-
Agentur stehen weit offen für die Unterstützung bei Antragstellung und Partnersuche.“ 
 
Mehr Informationen gibt es unter www.eu-serviceagentur.de